23 Jun 2009 - 02:08:30
Pandora's Büchse
Nur noch in den freien Nächten haben wir uns derart stolz gelebt, dass uns die Wirbel im Nacken so weit hervor getreten sind, dass sie aus uns hervorstachen wie ein Drachenkamm. Wenn du noch immer darüber nachdenken musst, verzeih uns das nicht. Hassen wiegt doch viel ehrlicher als jede Verzweiflung. Hättest du dich angelehnt an diese Mauern, hätte dich unser Gift mit Ahnung verworfen, die wir nicht ausgesprochen hätten vor dir. Ich hab immer noch diese Schlampe hier bei mir verlinkt, sie heisst Schattentanz, ich hab sie ziemlich lange gefickt und irgendwie mochte ich sie sogar auch...manchmal, ein bisschen, ja. Es war auch schön, sie zu ficken, hat sich gut angefühlt, manchmal, irgendwie, ein bisschen, ja. Ich war nicht immer zärtlich zu ihr, aber geliebt hat sie mich nunmal nicht - ich sie ja auch nicht, obwohl ich ihr irgendeine Bedeutung beimessen wollte (ja, ich hab rausgefunden, warum, aber das macht es nicht besser, eher im Gegenteil) und sie war auch selten zärtlich zu mir, trotzdem hab ich sie gemocht, schon allein, weil ihr Name mir so sehr gefiel. Aber ich hab mit ihr Schluss gemacht, weil sie halt einfach nicht damit aufhören konnte, eine gottverdammte Schlampe zu sein. Vielleicht werde ich den Link zu ihr löschen und stattdessen einen anderen an ihren Platz legen, der zu einer Seite über Waschmaschinen ohne Motoren führt - aber andererseits könnte ich den Link zur Schlampe auch so lassen dann, käme fast auf das selbe. Sie sollte da halt ihren Platz haben, aber ich mag es nicht mehr, wie sie zu mir spricht; ich habe ihren Ton verspiegelt und den Anklang zurückgegeben in deutlich verstärktem Nachhall eingefasst und aufgegriffen, weil sie umso hässlicher zu mir war, wenn ich ihr mit einem Lächeln von Wohlwollen begegnet bin. Ich fand's auch selbst lustig, sie eine Schlampe zu nennen und meistens wusste sie es, aber sie war trotzdem gekränkt deswegen. Sie hat mich inspiriert, ich mochte ihren Hintergrund. Aber irgendwann kamen Schlampen in diese Schlampe, die mir heimlich hinterher liefen, um nur schlampiges, blödes, hirnloses Zeug von sich verlauten zu lassen oder nicht mal das, die lungerten unangemeldet in allem, was ich dieser Schlampe von mir gegeben habe und waren zu feige, sich darin zu zeigen und ich hab es gemerkt und angetestet und seit dem wollte ich nicht mehr mit ihr im Schatten tanzen, weil es sich nicht mehr frei angefühlt hat. Sogar ein bisschen bestohlen hat es sich angefühlt und ich bin nicht so...dass ich mich betrügen lassen würde von Schlampen. Nicht mal dann, wenn ich sie mag, manchmal, irgendwie, eigentlich, ja. Ich wollte diese Schlampe besuchen, aber von den versteckten Feiglingen wären die schlimmsten Schlampen doch zuhause geblieben - ich hätte ihnen nicht mal von Angesicht zu Angesicht ins Gesicht rotzen können für ihre ekelhafte Feigheit. Jetzt habe ich Schluss gemacht mit dieser Schlampe und feige Schlampen werfen zum ersten Mal feige Botschaften in ihr virtuelles Schlampenall und halten sich in der dürftigen Ausführung dabei nicht mal an das Regelwerk dieser Schlampe und es ist alles so gottverdammt erbärmlich und fade und sinnentleert und lächerlich...dass ich nicht mal dazu beitragen wollen würde, wie gottverdammt armselig ich es tatsächlich finde. Ich habe auch keine Lust, mir eine neue Schlampe zu suchen - keine ist wie diese.
Aber ich bin nicht wütend auf die Schlampe. Ich hab sie nicht verlassen, weil ich sie hasse, eigentlich bin ich ihr sogar ein bisschen dankbar, weil ich in ihr etwas sehr besonderes gefunden habe, das zufaellig mein Schicksal verändert hat. Und das fühlt sich so gottverdammt gut an, dass ich dieser ollen ranzigen Schlampe einfach nicht böse sein kann für ihre feigen Mitesserschlampen, die sie mir so ungemütlich haben werden lassen, dass ich es nicht mehr allzu unterhaltsam finden kann, mit ihr im Schatten zu tanzen. Ich bin auch nicht im Ärger darüber, dass sie mich nicht mehr inspiriert, denn mein Blick ist abgedriftet und nun zur Gänze fixiert auf ein einziges Teil von ihr, das sie schon lange hatte, bevor ich sie kannte oder so intim mit ihr geworden bin in Form dessen, mein Herzblut in sie hinein zu schütten und diesem Teil von ihr kann ich treu bleiben, ohne ihr selber beizuwohnen. Mehr ist mir nicht mehr wichtig, darum kann ich auf sie verzichten. Auf sie und ihre feigen F.otzen, die weder richtig schreiben können, noch anständig etwas zustande bringen mit ihrem kläglichen Untalent, über das ich nicht mal lachen kann.
I RIDE ON MY SNIPER.










